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Instrumente zum Sitzen
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OELSNITZ. Ein Saxophon, ein Bass, ein Flügel oder auch eine Flöte werden künftig in Oelsnitz nicht zum Musizieren, sondern zum Verweilen einladen. Die Künstlergruppe exponaRt wird zwischen dem 22. und 28. April die derzeit noch modellhaft skizzierten Instrumente im Park hinter der Stadthalle gestalten. Darüber informierte die Landesgartenschau-Geschäftsführung und Bürgermeister Hans-Ludwig Richter am 11. April im Rahmen eines Pressefrühstücks. Große Baumstämme werden dazu in die Bergbaustadt geliefert und von den Künstlern bearbeitet. Die tonalen Sitzmöbel können dann zur Landesgartenschau genutzt werden und sollen auch zuvor und danach an exponierten Stellen der Bergbaustadt ihren Dienst verrichten.

Die Holzbildhauer, teilweise mit Meistertitel, der Künstlergruppe produzieren die Großinstrumente im Rahmen eines Holzbildhauersymposiums. Die Geschäftsführer der Landesgartenschau hatten dazu eingeladen, da, so Jochen Heinz, die Tradition des Einfügens von Kunst in die Schau unbedingt beibehalten werden müsse. Zudem soll es zwei Veranstaltungen mit der Gruppe während des Ausstellungszeitraums geben.

Die Künstlergruppe exponaRt besteht aus zehn Holzbildhauern und Holzgestaltern mit jeweils unterschiedlichen Stilen und Arbeitsweisen. Sie wollen gemeinsam arbeiten, sich helfen und voneinander lernen. Symposien, zum Teil mit internationaler Beteiligung, sind wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Größtes Projekt ist derzeit eine Wanderausstellung zur Reformation in Sachsen vor 475 Jahren.

(zuletzt aktualisiert: 17.04.2014, 13:03 Uhr)
Lugauer spendet 10.000 Euro

LUGAU. Ein Lugauer hat 10.000 Euro für das Kreiskrankenhaus Stollberg gespendet. Der 72-jährige will aber unbenannt bleiben. Das Geld ist zweckgebunden und kommt der Behandlung von Kindern zu Gute, die über das Hilfsprojekt „Friedensdorf“ nach Stollberg kommen. Aktuell wird hier derzeit das 13. Kind behandelt – die siebenjährige Aziza aus Afghanistan. Ein Unterschenkelbruch führte bei dem Mädchen zu einer schweren Knochenentzündung. Chefarzt Dr. Hubel musste bereits zweimal operieren. Die Ärzte ihres Heimatlandes hatten die Infektion nicht in den Griff bekommen.

(zuletzt aktualisiert: 17.04.2014, 13:00 Uhr)
Chemnitzer Verein investiert in Tabakstanne

THALHEIM. In der Thalheimer Tabakstanne hat sich einiges getan. War vor einem Jahr noch von einer Schließung der Jugendherberge die Rede, so hat der neue Träger, die Kindervereinigung Chemnitz mittlerweile 100.000 Euro investiert. Ein Großteil der Summe wurde genutzt, um die brandschutztechnischen Auflagen zu erfüllen. Außerdem wurden Zimmer und Sanitäranlagen im ersten Obergeschoß saniert. Nun soll zeitnah die zweite Etage erneuert werden. Ziel ist es ganzjährig 90 Übernachtungsplätze anbieten zu können. Zudem hat man auch am Image gebastelt. Bisher bot die Tabakstanne nur Sport- und Freizeitangebote für ihre Gäste, nun soll der Bildungscharakter in den Vordergrund rücken. Umwelt, Sprachen oder regenerative Energien gehören zu den Themen. Auch eine neue Homepage gibt es unter www.tabakstanne.de.

(zuletzt aktualisiert: 17.04.2014, 13:05 Uhr)
Schilderwerk Beutha investiert in Chemnitz
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STOLLBERG/CHEMNITZ. Das Schilderwerk Beutha investiert in Chemnitz. Eine geeignete Immobilie ist bereits gefunden, das ehemalige Blechformwerk Bernsbach soll für vier Millionen umgerüstet werden. Die Vorbereitungen laufen schon. Ein weiteres Areal soll von der Stadt Chemnitz aufgekauft werden. 4500 m² Produktionsfläche und 1000 m² Bürofläche sind geplant. Produktionsstart soll im Juli dieses Jahres sein, so Geschäftsführer Tim Kieß. Das Unternehmen will dann seine komplette Verkehrszeichenproduktion nach Chemnitz verlagern. 60 Mitarbeiter aus Beutha werden vorerst in das neue Werk wechseln. Der Firmensitz wird aber weiterhin im Stollberger Ortsteil Beutha bleiben. Hier will man zukünftig die Entwicklungsabteilung verstärken und innovative Produktionsfelder erschließen. Unter anderem soll die Herstellung von Sonderschildern, von Wegeleitsystemen und Fahrgastinformationsschildern für die Deutsche Bahn weiter ausgebaut werden. Etwa 30 neue Arbeitsplätze können damit geschaffen werden.

Zunächst wollte das Schilderwerk Beutha seine neue Produktionsstätte in Stollberg bauen. Dafür hatte man sich eine Alternative in Oberdorf angeschaut, doch die Infrastruktur in Chemnitz sei einfach besser gewesen, so Kieß.

Das Schilderwerk Beutha ist der drittgrößte Hersteller in Deutschland für Straßenbeschilderungen, Hinweistafeln und Schilder für den öffentlichen, gewerblichen und privaten Bereich sowie für neuartige LED-Schilder im Schiffsverkehr und moderne Wegeleitsysteme. Die Firma beschäftigte 150 Mitarbeiter und unterhält derzeit Niederlassungen in Berlin, im sächsischen Neustadt und im thüringischen Sankt Gangloff. Der Jahresumsatz beträgt knapp 20 Millionen Euro.

(zuletzt aktualisiert: 17.04.2014, 13:04 Uhr)
1,3 Mio Eier pro Tag sortiert „Eifrisch“ in Neukirchen
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NEUKIRCHEN. Osterzeit ist Eierzeit. Das spüren auch die 145 Mitarbeiter von „Eifrisch“ in Neukirchen. 1,3 Millionen Eier werden derzeit pro Tag sortiert. Nicht alle aus der eigenen Produktion. Freilandeier und Bio-Eier werden von Vertragsfirmen zugekauft, so Geschäftsführerin Jutta Schmidt. Damit diese Höchstleistung zu schaffen ist, gibt es insgesamt drei Eier-Pack-Stationen am Standort Neukirchen-Niederdorf. Das und mehr erfuhren auch die Besucher des 10. Ostereiermarktes am 12. April. Um die 3000 Gäste konnten begrüßt werden. Damit ist das Unternehmen durchaus zufrieden. Zum Besuch gehörte dabei auch eine Führung in der Zentralpackstation.
Eröffnet wurde der Markt vom Fanfarenzug Neukirchen und dem Kinderchor der Grundschule.
Ein Kettensägen-Wettbewerb und viele weitere kulturelle Höhepunkte erwarteten die Besucher, aber hauptsächlich ging es natürlich ums Ei. Eier aus eigener Produktion, bunte Eier, Wachteleier, Eierteigwaren, Eierlikör und vieles mehr aus dem firmeneigenen Hofladen wurde da angeboten.
Die Firma „Eifrisch“ ist aus dem VEB KIM Frischeierbetrieb Neukirchen hervorgegangen. Seit 1969 wird an diesem Standtort produziert. Mittlerweile wurden die Jung- und Legehennen-Bereiche auf moderne, tierschutzgerechte Bodenhaltungsvolieren umgerüstet. 850.000 eigene Eier werden hier täglich produziert.

(zuletzt aktualisiert: 17.04.2014, 07:38 Uhr)
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