Montag, 22. September 2014  ||  Home | Impressum | Kontakt | Seitenübersicht    
 

NACHRICHTEN aus zeitNAH kompakt
Startseite  |   Nachrichten  |   Programm  |   Werbung / Videoproduktion  |   Unternehmen  |   Kanal 1 Shop
Shopping ohne Mond im Nieselregen
Einkaufsnacht.jpg

STOLLBERG: In der Großen Kreisstadt waren die Geschäfte am 13. September wieder bis in die Nachtstunden geöffnet. Das nutzten viele Besucher für einen Bummel in und durch die Innenstadt. „Ab in die City“ hieß es trotz bescheidenem Wetter. Aber die Gewerbetreibenden zeigten sich durchweg zufrieden mit der Resonanz. Denn gerade das Wetter war es, was die Menschen in den Geschäften verweilen ließ. Und da blieb auch einmal Zeit, einfach mal die Angebote zu studieren, sich etwas zeigen zu lassen oder den Gaumen zu verwöhnen.

Bei Sehkraft Constanze Hamann gab z.B. es jede Menge peppige Brillengestelle zu sehen und auch aufzuprobieren. Und bei etwas Losglück konnte man u.a. auch ein paar Brillengläser in der eigenen Stärke gewinnen.

Nicht nur drinnen gab´s was zu sehen. Mit Regenschirm oder wetterfester Jacke bestückt beobachteten die Besucher das Abnehmen der Maibaumkrone und das Setzen der Erntekrone über die Drehleiter der Stollberger Feuerwehr, ehe es zum nächsten Geschäft ging.

Bei Sina Altmann Haare stauten sich die Jüngsten vorm Geschäft - alle wollten sich schminken lassen, während sich die Eltern über die Frisurentrends informierten oder gleich gegenüber bei S.K. Optik die Aktionsangebote zu Sonnenbrillen nutzten.

Die teilnehmenden Geschäfte erhielten zum Fackel- und Lampionumzug jeweils eine Fackel quasi als Dankeschön vor die Tür gesetzt. Auffallend mehr Erwachsene als Kinder zogen hinter Nachtwächter und Dixielandmusik mit den New Meadows her.

Am Hauptmarkt wieder angekommen war dann noch Gelegenheit, die verschiedensten Mitsubishi-Modelle vom Autohaus Nobis anzusehen oder sich bei Bühler´s Restaurant Casa Rustica bei Live-Musik und leckeren Spezialitäten aus dem Ofen und vom Feuer zu entspannen.

Die Resonanz, so Gewerbevereinsvorsitzender Jörg Loss, war gut. Den Besuchern wurde gezeigt, dass Stollberg eine schöne Innenstadt hat - und das nicht nur zum Einkaufen.

(zuletzt aktualisiert: 18.09.2014, 15:27 Uhr)
Farbe in der Lutherkirche
TDOT.jpg

NEUWÜRSCHNITZ: „Farbe“ war das zentrale Thema des diesjährigen Tages des offenen Denkmals. Gerade unter diesem Aspekt lohnte es sich, in der Lutherkirche Neuwiese einmal genauer hinzuschauen. Gabi und Frank Schürer ermöglichten am 14. September einzigartige Einblicke in das Gotteshaus. Etwa 50 Interessenten schauten einmal hinter Altar und Orgel bis hinauf in den Glockenstuhl, dessen warme hölzerne Umgebung einen einzigartigen Kontrast zum Blick aus dem Fenster zeigte.
Farbig freundlich dagegen der Blick in den Himmel des Kirchenschiffs mit Sternen und einem kreuztragenden Christus, erschaffen von Kunstmalerin Mönkemeyer-Corty. Farbe auch beidseits des Altars. Freskomalereien zeigen Mutter mit Kind, Bergmann und in einem großen Wandbild den Lebensweg Jesu. Der Altar selbst ist aus Marienberger Gneis mit einem vergoldeten Kruzifix. Farbe also auch hier, aber eben edler.
Die Lutherkirche wurde nach Entwürfen des Chemnitzers Prof. Paul Kranz 1925 erbaut und am 24. Oktober 1926 geweiht. Damals hatte sich Pfarrer Uhlig unermüdlich für den Bau dieses Gotteshauses eingesetzt und bis heute haben auch immer wieder Menschen durch ihren persönlichen und finanziellen Einsatz zum Erhalt der Kirche beigetragen. Sie ist einzigartig, immer einen Besuch wert. Und farbig obendrein.

(zuletzt aktualisiert: 18.09.2014, 15:24 Uhr)
2. Oelsnitzer Bauernmarkt
Bauernmarkt.jpg

OELSNITZ/ERZG: Die zweite Auflage des Oelsnitzer Bauernmarktes sollte noch größer und noch vielseitiger werden, versprach Mitorganisator Sieghard Bachmann vorab. Und tatsächlich wartete man am 13. September in der Innenstadt mit einer breiten Vielfalt auf. Da störte es die Besucher auch nicht, dass es immer wieder nass von oben wurde, schließlich gebe es ja Regenschirme, hieß es von deren Seite. Zwar hatte man mit ein paar mehr Besuchern durchaus gerechnet, dennoch wurde der Markt zum Anziehungspunkt, gab es auch Gedränge an manchen Stellen. Besonders die Frische überzeugte, kamen die Produkte doch allesamt direkt vom Hof oder von den Erzeugern. Zu wissen, was zu Hause auf den Tisch kommt, was drinsteckt in den Produkten, wie sie hergestellt werden - das, so Händler und Direktvermarkter, werde zunehmend wichtiger. Ein Umdenken habe eingesetzt. Besonders die persönliche Ansprache hat vielen Besuchern gefallen - ob nun mit dem Imker, dem Fleischer oder dem Biobauern.
Besondere Anziehungskraft übte die mobile Käserei von Achim Uhl aus. Käse selbst herzustellen, zu sehen, wie viel Arbeit darin steckt, lässt jetzt so manch andere Sichtweise auf unsere Lebensmittel entstehen.
Und da Kinder ohnehin eher auf lebendige Tiere stehen, hatten die Organisatoren auch einen Streichelzoo einrichten lassen und die Alpacas aus Lugau gebucht.
Für musikalische Unterhaltung sorgten unter anderem die New Meadows aus Neuwiese.

(zuletzt aktualisiert: 18.09.2014, 15:23 Uhr)
Staatssekretär zeichnet fünf Handwerksbetriebe im Erzgebirgskreis aus.
auszeichung.jpg

NEUKIRCHEN/ERZG: Am 15. September reiste Staatssekretär Hartmut Fiedler durch den Erzgebirgskreis, um sich bei fünf Firmen, für die Bewahrung und Weiterentwicklung der sächsischen Handwerkstradition mit einer Urkunde zu bedanken. Unter anderem wurde die Firma Metallbau Rudolf Müller GmbH aus Neukirchen ausgezeichnet. Auf über hundert Jahre Firmengeschichte blickt der Familienbetrieb zurück. Die im April 1899 in Chemnitz gegründete Mettalbaufirma konzentrierte sich damals auf die klassischen Schlosserarbeiten. Rund hundert Jahre später mit dem Umzug nach Neukirchen folgte dann die Spezialisierung auf repräsentative und individuelle Erzeugnisse aus Edelstahl und Messing. Staatssekretär Fiedler betonte: „Einen Handwerksbetrieb zu führen erfordert Mut, Weitblick und leidenschaftliches Engagement. Es hat mich sehr beeindruckt, wie die Betriebe dank ihres familiären Zusammenhaltes auch schwierige Zeiten überdauert haben und bis heute erfolgreich bestehen“.

(zuletzt aktualisiert: 18.09.2014, 15:21 Uhr)
Dorffest Seifersdorf
Dorffest Seifersdorf.jpg

SEIFERSDORF: Ein Höhepunkt des Seifersdorfer Dorffestes am 13. September war das Armbrustschießen. Gesucht wurde derjenige, der mit Bolzen und gespannter Sehne am besten auf den kunstvoll bemalten und als Papagoy bezeichneten Holzvogel zielte. Den Hauptpreis hatte Jörg Polster anlässlich des 25-jährigen Jubiläums seiner Firma Raumausstattung JUP gesponsert. Schützenkönig wurde der Vorsitzende des Dorfvereins Seifersdorf Ingo Clauß höchstpersönlich.
Der Brauch des Vogelschießens, in anderen Regionen auch Adlerschießen genannt, stammt bereits aus dem Mittelalter, als größere Teile der Stadtbevölkerung noch zur Verteidigung des Gebietes herangezogen wurden und das Schießen üben mussten. Sieger wurde der, der mit seinem Geschoss den Rumpf des Vogels teilte oder das letzte Stück herunterholte. Alternativ gab es auch Punktesysteme. Begleitet wurde es aber immer von einem Dorf- oder Schützenfest. Und so versammelten sich die Seifersdorfer auch zu ihrem Fest bei Bier, Bratwurst und Musik. Was anfangs recht zögerlich begann, entwickelte sich gegen Abend dann zur großen Party. Gefeiert wurde bis spät in die Nacht und dementsprechend waren die Veranstalter auch zufrieden.

(zuletzt aktualisiert: 18.09.2014, 15:18 Uhr)
druckerfreundliche Ansicht   zu Favoriten hinzufügen   Kontakt zu Kanal 1   Seitenübersicht   Hilfe verwenden   RSS Feed
Wong It! DiggIt! Del.icio.us TechnoratiFaves Spurl! Furl It Save to Yahoo! My Web Google Bookmark Ma.gnolia Newsvine Reddit
Aktuelle Ausgabe von zeitNAH ansehen
Ins Gästebuch einschreiben
Zum Nachkochen
Zum Erzgebirgskreis
Der Steuertipp
Botschafter des Erzgebirges
- Alle Rechte vorbehalten. | All rights reserved. -