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Urteil im Prozess um getötete Niederwürschnitzerin
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CHEMNITZ: Neun Jahre Haft lautet das Urteil gegen den Mann, der am 8. Februar dieses Jahres seine Partnerin vor den Augen der gemeinsamen Tochter mit drei Messerstichen getötet hat. Die vorsitzende Richterin am Landgericht Chemnitz sah am 18. November den Vorwurf des Totschlags als erwiesen. Vier Tage wurde verhandelt. Dem 41-jährigen Ralf K. kam strafmildernd zu Gute, dass er offenbar zum Tatzeitpunkt nicht Herr seiner Sinne war. Zur Tat selbst sagte er nichts aus. Fakt ist nur, dass sich die 34-jährige Monique K. von ihm trennen wollte - und das schon mehrfach. Das gemeinsame Kind wurde zum Druckmittel. Dem Antrag des Verteidigers folgte das Gericht nicht. Er forderte fünf Jahre und vier Monate wegen Totschlags in minderschwerem Fall. Staatsanwaltschaft und Nebenkläger forderten zwischen zehn und 15 Jahren Haft. Die gemeinsame Tochter lebt jetzt bei ihrer Tante. Sie und ihre Familie werden die Geschehnisse des 8. Februar 2014 wohl ein Leben lang belasten.

(zuletzt aktualisiert: 21.11.2014, 09:11 Uhr)
Erlbach-Kirchberg ist Kreissieger im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
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ERLBACH-KIRCHBERG. Der Lugauer Ortsteil Erlbach-Kirchberg hat den Kreiswettbewerb des 9. Sächsischen Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ gewonnen. Zur Auszeichnungsveranstaltung am 12. November wurde das durch Landrat Frank Vogel verkündet. Erlbach-Kirchberg darf sich nun offiziell als schönstes Dorf im Erzgebirgskreis bezeichnen, freut sich Ortsvorsteherin Alexandra Lorenz-Kuniß. Allerdings hatten nur vier Dörfer des Landkreises am Wettbewerb teilgenommen. Im September hatte eine achtköpfige Jury die Dörfer besucht. In folgenden Kategorien wurde bewertet: wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und Siedlungsstruktur, Grüngestaltung sowie das Dorf in der Landschaft. Der Kreissieger Erlbach-Kirchberg wird unseren Landkreis nun beim Landeswettbewerb vertreten. Insgesamt 17 sächsische Dörfer haben sich qualifiziert. Der Landesausscheid findet im Frühsommer 2015 statt. Den drei Erstplatzierten winkt dann eine Geldprämie von 3000 bis 5000 Euro.

(zuletzt aktualisiert: 20.11.2014, 14:34 Uhr)
Continental gibt Werk in Stollberg auf
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STOLLBERG. Der Automobilzulieferer Continental Automotive wird sein Werk in Stollberg schließen und die Produktion nach Limbach-Oberfrohna verlagern, wie der Konzern der Freien Presse bestätigte. Continental will Anfang 2015 mit der Verlagerung beginnen, voraussichtlich im ersten Quartal 2016 soll sie abgeschlossen sein. Ein Mitarbeiterabbau sei im Zuge dessen nicht geplant, hieß es. Rund 250 Beschäftigte würden an den Standort im Landkreis Zwickau wechseln, wo Continental bereits ein größeres Werk mit derzeit 1300 Mitarbeitern betreibt. Ungeklärt blieb bisher allerdings, inwiefern Leiharbeiter und befristet Beschäftigte betroffen sind. Was Continental bewogen hat, sich von dem Standort im Erzgebirge zu trennen, blieb ebenfalls offen. Man wolle seine Kompetenz in der Fertigung von Injektoren und Düsen für Motoren in einem "Hightech-Werk" konzentrieren, hieß es lediglich. Als Hauptproduktionsstandort in Europa sei Limbach-Oberfrohna somit noch effizienter aufgestellt. Wie aus unternehmensnahen Kreisen verlautete, dürfte aber wohl der Verlust eines Großauftrages für VW den Ausschlag gegeben haben. Dies wollte die Firma weder bestätigen noch dementieren. Continental stellt in Limbach Einspritzsysteme für Dieselmotoren her, in Stollberg werden dafür die Düsennadeln gefertigt.

(zuletzt aktualisiert: 20.11.2014, 14:33 Uhr)
Treffen der Alters- und Ehrenabteilungen der Feuerwehren
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ADORF. Am 07. November fand das nunmehr sechste Treffen der Alters- und Ehrenabteilungen der Feuerwehren des Regionalbereiches Stollberg im Gasthof Adorf statt. Und da konnte Regionalbereichsleiter André Kühn so viele „Altersveteranen“ mit Ihren Wehrleitern begrüßen, wie in noch keinem Jahr zuvor. Anerkennende Worte für Ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement, für Mut, Entschlossenheit und Ihren Einsatz am Nächsten erhielten die Veteranen dabei unter anderem vom Referatsleiter für Brandschutz-, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Landratsamtes Christoph Stahl sowie vom ersten stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Erzgebirge Gunnar Ullmann. In festlichem Rahmen konnten vier Kameradinnen und Kameraden für 10-jährige Mitgliedschaft und treue Dienste in der Feuerwehr mit dem vom Landesfeuerwehrverband Sachsen gestifteten Ehrenkreuz ausgezeichnet werden.
Drei erhielten diese Ehrung für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr, sechs für ihre 40-jährige Mitgliedschaft, 14 Kameradinnen und Kameraden wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr und sechs Kameraden sogar für ihre 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Einen besonderen Beifall erhielt Kamerad Eberhard Viertel von der Freiwilligen Feuerwehr Meinersdorf für seine außergewöhnliche Ehrung zu unglaublichen sieben Jahrzehnten im Feuerwehrdienst. Der würdige Anlass wurde außerdem genutzt, um die seit einigen Jahren durch den Kreisfeuerwehrverband Erzgebirge gestiftete Verdienstmedaille am Band an einen Kameraden aus dem Regionalbereich Stollberg zu überreichen. In Anerkennung besonderer Verdienste im Feuerwehrwesen und besonderer Leistungen in der Verbandsarbeit erhielt Enrico Scheibner diese ganz besondere Auszeichnung.

(zuletzt aktualisiert: 21.11.2014, 09:12 Uhr)
„De verflixte Koffererbschaft“ – Kul(t)ourbanausen feiern Premiere
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OELSNITZ. Die Kul(t)ourbanausen feierten am 15. November mit ihrem neusten Stück Premiere. „De verflixte Koffererbschaft“ nennt es sich und ist eine schreiend komische Verwechslungskomödie. Insgesamt 400 Besucher verfolgten die Aufführung in der Aula des Beruflichen Schulzentrums Oelsnitz. Die acht Hobby-Schauspieler um Danny Meyer und Emanuel Korb erzählen dabei die Geschichte der Imbissbudenbesitzerin Regine Schmidt, die einen Brief ihres Cousins aus Amerika erhält. Der hat sich angekündigt, um ihr das Erbe eines verstorbenen Onkels zu überreichen. Doch da gibt es noch die beiden Gauner Gunnar und Ignaz, die mit einer Million Euro in einem Koffer auf der Flucht sind. Regine und die Gauner treffen im „Heißen Eck“ aufeinander und wie sollte es anders kommen, der Koffer gelangt in Regines Hände. Nun ist das Chaos perfekt. Vier Stunden dauert die Inszenierung, welche im beschaulichen Lugau spielt. Wie gewohnt temperamentvoll, derb und witzig ging es zu. Am 27. Dezember und 28. März ist das Stück dann im Hohndorfer „Lamm“ zu sehen und am 29. März in der Mitteldorfer Turnhalle.

(zuletzt aktualisiert: 20.11.2014, 14:30 Uhr)
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