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Niederwürschnitz will zu Stollberg
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NIEDERWÜRSCHNITZ: Niederwürschnitz will sich nach Stollberg eingemeinden lassen. Das ist nicht neu, aber erstmals sprach Bürgermeister Rolf Höfer am 20. Oktober offen mit seinen Einwohnern darüber. Er hatte zu einer Bürgerversammlung in die Tenne eingeladen. Die Verwaltungsgemeinschaft mit Lugau soll nach 15 Jahren gelöst werden. Man habe sich auseinandergelebt, sagt Höfer. Eine gemeinsame Zukunft gäbe es nicht. Eine Eingemeindung in die Große Kreisstadt Stollberg befürwortet inzwischen auch dessen Oberbürgermeister Marcel Schmidt. So gäbe es schon lange eine gute Symbiose mit den bereits bestehenden Ortsteilen.
Höfer stellt allerdings auch Bedingungen. So soll das Rathaus als Anlaufpunkt der Verwaltung bestehen bleiben, der Eigenbetrieb und die Feuerwehr erhalten werden.
Aus der Lugauer Stadtverwaltung war niemand anwesend. Lugau stimmt derzeit einer Auflösung nicht zu. So müsse laut Höfer das Landratsamt darüber entscheiden. Das allerdings ist gar nicht endgültig dafür zuständig. Denn dem muss auch das Sächsische Innenministerium zustimmen.

(zuletzt aktualisiert: 23.10.2014, 12:50 Uhr)
Mann tot nach Brand in Werkstatt gefunden
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NIEDERDORF: In Niederdorf brannte am frühen Mittwochmorgen (22. Oktober 2014) gegen 4 Uhr ein Firmengebäude an der Chemnitzer Straße. In einem darin abgestellten Peugeot fand die Polizei einen Toten. Dessen Identifizierung dauerte bei Redaktionsschluss noch an. Unbestätigten Informationen zufolge könnte es sich aber um den 53-jährigen Firmeninhaber handeln. Auch zur materiellen Schadenshöhe, der Brandursache und den Todesumständen laufen die Ermittlungen. Knapp 40 Feuerwehrleute aus Niederdorf, Stollberg, den Ortsteilen und Lugau kamen zum Einsatz. Während der Löscharbeiten musste ein Abschnitt der Chemnitzer Straße voll gesperrt werden.

(zuletzt aktualisiert: 23.10.2014, 12:37 Uhr)
Frank Stiehler stellt im alten Rathaus aus
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MEINERSDORF: „Orbis Pictus Apocalypso“ nennt Frank Stiehler das große Wandbild, das ab sofort neben vielen weiteren seiner Arbeiten in der Galerie des alten Rathauses Meinersdorf ausgestellt ist. Und damit zeigte der gebürtige Stollberger einmal mehr seine Wandlungsfähigkeit und seinen Drang, neues auszuprobieren. Vier mal zwei Meter misst das Werk, das er mit Filzstiften in Form eines Comics gezeichnet hat. Zu erkennen sind darauf eine Vielzahl unterschiedlicher Charaktere, die auch vor einem Nazi nicht Halt machen. Zur Vernissage am 17. Oktober ließ der humorgeladene Wahl-Usedomer durchblicken, dass er in diesem Werk durchaus eine Verbindung des alkoholhaltigen Ostgetränks „Calypso“ sieht.
Frank Stiehler ist in seiner Heimat bereits als vielseitiger Künstler bekannt, dem Arbeiten mit Öl oder Kohle genauso liegen wie seine damals geprägte „Kunst am Bau“. Dabei hatte er mit dem Schilderwerk in Beutha zusammengearbeitet und eine Vielzahl kleiner Emaille-Scherben zu einem großen Arrangement verbunden.
Jetzt zeigt sich, dass sein Wegzug nach Karlshagen auf der Insel Usedom im Jahr 2006 und viele Aufenthalte auf den Kanaren für ihn ein stilistischer Befreiungsschlag waren. So leicht und unbeschwert hat man den nunmehr 60-jährigen in der Stollberger Region kaum mehr erlebt. Als Cartoonist mit einfarbigen oder bunten Arbeiten ist er kurz zurück in seiner alten Heimat und erzählt stolz, im kommenden Jahr einen Comic für Kinder herausgeben zu wollen. Zwar darf man ihn nun nicht auf dieses Genre reduzieren, doch was er ausgestellt hat, gefällt.
Neben seiner künstlerischen Arbeit ist Frank Stiehler auch als Dozent, Fotograf und Texter tätig. Seine Arbeiten sind noch bis 3. Dezember nach vorheriger Anmeldung dienstags 14 bis 17 Uhr und mittwochs 16 bis 18 Uhr zu sehen.
Anmeldung telefonisch unter 03721 34510.

(zuletzt aktualisiert: 23.10.2014, 12:33 Uhr)
Lugauer Stadtmitte soll noch einmal 3,7 Millionen kosten
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LUGAU: Läuft alles wie geplant, könnten in den nächsten fünf Jahren noch einmal bis zu 3,7 Millionen Euro in die Stadtmitte von Lugau investiert werden. Der Stadtrat hatte zwar dafür grünes Licht gegeben, sieht aber dennoch zunächst die Erfüllung von Pflichtaufgaben in der Priorität ganz vorn. Denn 1,2 Millionen müssten, verteilt auf fünf Jahre, aus dem klammen Stadtsäckel als Eigenanteil aufgebracht werden. Bürgermeister Thomas Weikert sieht das aber als machbare Aufgabe. Ungeklärt ist jedoch, aus welchem Topf die zwei Drittel Fördermittel kommen. Lugau hat sich dazu gleich in zwei Programmen beworben, die aber auch unterschiedliche Fördermöglichkeiten und -summen erwarten lassen. Über eine Aufnahme wird erst am Ende des Jahres entschieden. Dann stünde auch fest, was mit dem Bahnhofsgebäude, das die Stadt Lugau bereits erworben hat, geschehen könnte. Sichern oder Umnutzen oder doch abreißen - alles noch ungeklärte Fragen. Genauso ungeklärt wie die Frage nach der späteren Verwendung, sollten doch erhebliche Fördersummen fließen. Klar ist nur, in der Maximalvariante könnte es einen attraktiven Busbahnhof rund um den Bahnhof geben.
In den letzten Jahren hatte die Stadt Teile des ehemaligen Bahngeländes bereits zu einem Stadtpark verwandeln lassen, durch den der Kohlebahnradweg führt. Ziel ist es, die Innenstadt mit dem Einkaufszentrum über kurze Wege zu verbinden und somit auch die innerstädtischen Gewerbeflächen und -objekte wieder attraktiv zu machen.

(zuletzt aktualisiert: 23.10.2014, 12:31 Uhr)
Feuerwehrmusikzug begeht 10-jähriges
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STOLLBERG / NEUKIRCHEN: Der Feuerwehrmusikzug Neukirchen-Adorf beging am 18. Oktober das 10-jährige Bestehen mit einem Festkonzert. Neben den Gastgebern standen auch das Jugendblasorchester Musikschule Chemnitz und das Feuerwehrblasorchester der Stadt Frohburg auf der Bühne des Stollberger Bürgergartens. Zu den Gästen im voll gefüllten Ballsaal zählten auch Landrat Frank Vogel und Neukirchens Bürgermeister Stefan Lori.
Ein Orchester lebt immer von und mit den Mitgliedern. Einige von ihnen sind bereits von Anfang an dabei und erhielten eine Auszeichnung für die Mitgliedschaft seit einem Jahrzehnt. Gleichzeitig überreichte Bürgermeister Lori eine Geldspende an den Verein.

Der Feuerwehrmusikzug Neukirchen-Adorf hat derzeit 22 Musiker und acht fördernde Mitglieder. Sie treffen sich wöchentlich zu ihren Proben in der Mittelschule Neukirchen. Stets soll dabei das eigene Repertoire erweitert werden. Dazu zählen neben den traditionellen Märschen auch Polkas, volkstümliche Potpuries, Pop-Medleys und auch Filmmusik. Neben Konzertauftritten begleiten sie auch Festumzüge, umrahmen Feuerwehrveranstaltungen und spielen auf Dorf- und Gemeindefesten.
Das nächste Mal werden sie die Auszeichnungsveranstaltung der Alters- und Ehrenabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren musikalisch begleiten.
Der Feuerwehrmusikzug Neukirchen-Adorf ist der einzige im ehemaligen Landkreis Stollberg.

(zuletzt aktualisiert: 23.10.2014, 12:30 Uhr)
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